Aktuelles
Der neue Teich bringt einige Überraschungen!
Wie darunterstehend bereits gemeldet blüht schon im ersten Jahr nach der Anlage des Teiches der Wasserhahnenfuß (siehe auch unter Pflanzenportraits. Er ist aber nicht die einzige Wasserpflanze, die sich schon eingefunden hat. Außerdem wachsen bereits Wasserschwaden, Wasserstern, Bachbunge und Wasserehrenpreis. Ganz offensichtlich hat hier ein umfangreicher Vorrat an Samen verschiedener Arten überdauert, die früher einmal in diesem inzwischen längst verlandeten Gewässer wuchsen. Eine besondere Überraschung ist der Wasserhahnenfuß. Er gehört nämlich nicht zu den häufigen Arten, sondern zu Ranunculus aquatilis, der im Kreis Unna bisher nur von zwei Fundorten bekannt ist. Noch überraschender ist das Auftauchen der Armleuchteralge Nitellopsis obtusa. Sie ist innerhalb von NRW bisher nur von einem Fundort außerhalb des Rheinlandes bekannt. Der liegt allerdings auch in Lünen. Allein das Auftauchen dieser Seltenheiten macht die Anlage dieses Gewässers zu einem Erfolg. Wir werden die weitere Entwicklung genau verfolgen und auch die anderen Gewässer im Auge behalten, die im letzten Jahr in der Lippeaue neu angelegt wurden.
Der neue Teich blüht!
Der neue Teich auf unserem Grundstück in der Lippeaue entwickeli sich schon in der ersten Vegetationsperiode bestens. Zur Zeit (Anfang Mai) ist er von blühendem Wasserhahnenfuß übersät. Wahrscheinlich waren in dem feuchten Untergrund noch viele Samen vorhanden, die sich jetzt bei entsprechendem Wasserstand optimal entwickeln konnten. Fotos J. Pflaume
Der erste Nachwuchs ist da!
In der Natur kann man zur Zeit den ersten Nachwuchs beobachten. Hier eine kleine Auswahl aus dem Bereich der Wasservögel.
Haubentaucher
Kanadagans
Nilgans
Im Gefieder ist man gut geborgen. Die Eltern passen auf. Kleine Ausflüge sind erlaubt.
Fotos J. Pflaume
Weitere Nistkästen für Hohltauben
Am 26.4. hängten Klaus Papius und Klaus Heigis 7 weitere Nistkästen für Hohltauben (4 im Mühlenbachtal und 3 an der Schlossallee in Lippholthausen) auf, die über die Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna (NFG) bezogen wurden. 3 weitere sollen zusammen mit der Jugendgruppe des NABU in nächster Zeit ebenfalls im Mühlenbachtal aufgehängt werden.
Die Villa ist zum Einzug bereit.
Vortrag über Costa Rica
Am 19.4. hielt Fritz Angerstein einen interessanten Vortrag über das mittelamerikanische Land Costa Rica und seine besonders artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Beim Schutz dieses Naturreichtums kann dieses kleine Land für uns ein Vorbild sein, denn 25% seines Territoriums stehen unter Schutz. Wir in Deutschland sind noch weit von den 4%, die von der EU gefordert werden, entfernt.
Wasservogelzählung an der Lippe
Am 16. April ermittelten Joachim Pflaume und Manfred Scholz an der Lippe zwischen Konrad-Adenauer-Straße und dem Lippewehr in Lippholthausen folgende Zahlen:
Haubentaucher 21 (davon mindestens 9 Paare, davon 6 mit Nest), Graureiher 2, Krickente 7, Stockente 66, Reiherente 30, Teichralle 2, Blässralle 33, Graugans 10, Kanadagans 4
Brutkästen für den Gartenrotschwanz
Der Gartenrotschwanz war früher eine bei uns, vor allem auf Obstwiesen, häufig vorkommende Vogelart. Mittlerweile hat der Bestand drastisch abgenommen. Als Höhlenbrüter ist er auf enrsprechende Baumhöhlen angewiesen. Da diese oft nicht zur Verfügung stehen, kann man durch künstliche Bruthöhlen helfen. Am 13.4. haben wir nun an verschiedenen, nach unserer Meinung geeigneten Stellen im Mühlenbachtal, an der Lippe, am Schulgarten in Alstedde sowie an den zu beiden Seiten des Schlossberges in Cappenberg gelegenen Obswiesen insgesamt 10 Nistkästen angebracht und hoffen nun, dass sie von den aus Afrika, ihrem Überwinterungsgebiet, bald zurückkehrenden Garterotschwänzen besiedelt werden. Ein Paar hat schon im vorigen Jahr in einem eigentlich für Hohltauben vorgesehenen Kasten erfolgreich gebrütet. Nach unserer Meinung steht einer weiteren Besiedlung eigentlich nichts mehr im Weg.
Zum Abtransport bereit Die richtige Stelle ist gefunden.
Aufhängen unter kritischen Blicken Letzte Ausrichtung
Osterfeuer im Mühlenbachtal
Das jährlich am Ostersonntag stattfindende Osterfeuer im Mühlenbachtal lockt immer eine Vielzahl von Besuchern an.
Hell lodern die Flammen in die Höhe Zahlreiche Zuschauer beim Abbrennen
Kinder grillen Stockbrot Am Getränkestand und Würstchengrill
Fotos H.-G. Hamelmann
Neue Bankanlage im Mühlenbachtal eingeweiht
Am 30.3. um 11 Uhr war es endlich so weit. Die von der Umwelt-Werkstatt in Lünen erbaute und aufgestellte Bankanlage im Mühlenbachtal konnte feierlich eingeweiht werden. Sie ist ein Gemeinschaftswerk der BI "Stoppt den Landschaftsfraß" und des Arbeitskreises für Umwelt und Heimat.
Das idyllische Mühlenbachtal liegt uns besonders am Herzen. Durch den am 9.2.2003 gewonnenen Bürgerentscheid konnte das Mühlenbachtal vor Wohnbebauung, Gewerbeflächen und Straßenbau gerettet werden. Ein Jahr danach wurde im Gedenken daran die erste Bankanlage in Nähe des Hofes Kersebohm errichtet. Sie wird von Radfahrern sowie Wanderern als Rastplatz sehr geschätzt. Die zweite Bankanlage, die zum 10-jährigen Bestehen der BI nun ihrer Bestimmung übergeben wurde, wird sich sicher auch zu einem beliebten Rastplatz entwickeln.
Zur Einweihung steht alles bereit. Die Aktiven der Umwelt-Werkstatt aus Lünen
Hans-Georg Hamelmann hält die Einweihungsrede. Die Sitzgruppe ist schon mehr als ausgelastet.
Jahreshauptversammlung am 15.3.
Am 15.3. fand die Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises in der Gaststätte "Westermannsknapp" statt. Neben den Berichten des Vorstandes, der Arbeitsgruppen (siehe unter Arbeitsfelder, Praktischer Naturschutz) und des Kassierers standen auch Vorstandswahlen an. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt.
Der wiedergewählte Vorstand
Wasservogelzählung an der Lippe
Am 19. März ermittelten Joachim Pflaume und Manfred Scholz an der Lippe zwischen Konrad-Adenauer-Straße und dem Lippewehr in Lippholthausen folgende Zahlen:
Zwergtaucher 1, Haubentaucher 15, Graureiher 1, Krickente 13, Stockente 117, Reiherente 10, Teichralle 11, Blässralle 52, Lachmöwe 1, Graugans 28, Kanadagans 10, Nilgans 2, Höckerschwan 2, Eisvogel 1
Wanderung an der Lippe
Am 11.3. wurden auf einer Wanderung entlang der Lippe von der Brücke Kurt-Schumacher-Straße bis zum westlichen Teil des Segelfluplatzes die hier vorkommenden bzw. überwinternden Wasservogelarten beobachtet. Sechzehn Teilnahmer waren von der Artenvielfalt beeindruckt.
Da scheint doch etwas Interessantes zu sehen sein.
Erdkrötenwanderung hat begonnen
Die milden Temperaturen der letzten Tage haben die Erdkröten und Grasfrösche aus ihrem Winterschlaf geweckt. Deswegen musste am 2.3. an der Brunnenstraße, gegenüber der Schlossmühle, der Krötenschutzzaun aufgebaut werden. Acht fleißige Helfer waren daran beteiligt. Nun müssen die eingegrabenen Eimer jeden Tag kontrolliert werden und die darin befindlichen Erdkröten, Grasfrösche und Molche auf die andere Straßenseite zum Regenrückhaltebecken gebracht werden (Tagesergebnisse unter Arbeitsfelder, Artenschutz, Amphibien).
In Zweier-Teams ging es an die Arbeit.
Haltestäbe werden eingeschlagen. Hier kommt keine Erdkröte mehr durch.
Kopfweidenpflege beendet
Mit dem Schreddern des dünnen Astwerkes am 25.2. in der Lippeaue an der Steag wurden die Arbeiten für dieses Winterhalbjahr beendet.
Heckenschnitt am Schulgarten in Alstedde
Am 18.2. wurde die Hecke am Schulgarten in Alstedde geschnitten. Der von uns angelegte Schulgarten besteht in diesem Jahr 25 Jahre (Näheres siehe unter "praktischer Naturschutz"). Dieses Jubiläum wollen wir auch feiern und daher sind noch weitere Arbeitseinsätze zur "Verschönerung" vorgesehen.
Es ist einiges zu tun. Mit Motorsäge und Heckenschere geht es an die Arbeit
Die Arbeit ist getan.
Vorstands- und Beiratssitzung am 16.2.
Neben dem Rückblick auf Aktivitäten der vergangenen Wochen und der Diskussion von aktuellen Themen diente die Vorstands- und Beiratssitzung vor allem zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung, die am 15.3. stattfindet.
Arbeitseinsatz in der Lippeaue
Am 31.1. wurden die letzten vier Kopfweiden in der Lippeaue in Nähe der STEAG, die noch in diesem Winterhalbjahr zu schneiden waren, gestutzt. Bei eisigem Ostwind musste man sich schon intensiv bewegen, damit einem einigermaßen warm wurde. Mit diesem zusätzlichen Antrieb war die Arbeit schon um 11.15 Uhr geschafft. In den nächsten Tagen muss das Astwerk noch geschreddert werden.
Kontrolle der Hohltauben-Nistkästen am 17.1.
Am 17.1. kontrollierten Klaus Heigis, Joachim Pflaume und Manfred Scholz die Nistkästen für Hohltauben in der Lippeaue (Nähe STEAG) und im Mühlenbachtal. Interessant war es an der STEAG, denn hier brütete nicht nur die Hohltaube zweimal im gleichen Nistkasten und zwar zum ersten Mal sondern auch der Gartenrotschwanz und Kleiber. Im Mühlenbachtal brütete auch in diesem Jahr wieder ein Hohltaubenpaar.
In diesem Nistkasten brütete die Hohltaube zweimal.
Männchen Weibchen Nest
Das Gartenrotschwanzpaar hat 2011 erfolgreich gebrütet.
Der Kleiber musste erst als Maurer tätig werden, um das Einflugloch auf die passende Größe zu verringern. Anschließend trug er dünne Rindenstücke für sein Nest ein. Wie man sehen kann erfolgreich.
Neuer Teich mit Wasser gefüllt
Der im vergangenen Jahr auf unserem Grundstück in der Lippeaue neu angelegte Teich ist nach den Regenfällen der letzten Wochen Mitte Januar gut gefüllt.
Für die Neubesiedlung durch Pflanzen und Tiere ist alles vorbereitet.
Perfektes Recycling in der Natur
Hier macht sich ein Mistkäfer, wahrscheinlich ein Waldmistkäfer, an einem Kothaufen zu schaffen. Der Kot dient ihm selbst als Nahrung. Auch die Larven werden mit Kot versorgt. Dafür legen Männchen und Weibchen gemeinsam unterirdische Kammern an, in die sie einen Nahrungsvorrat eintragen und dann ein Ei darauf ablegen.
Auf den Wanderwegen im Cappenberger Wald kann man Interessantes beobachten.
Neuer Teich auf unserem Grundstück
Im Rahmen der ökologischen Aufwertung der Lippeaue wurde auf unserem Grundstück ein neuer Teich ausgebaggert, der ca. 50 m lang und 15 m breit ist. Er wird sich sicher gut entwickeln.
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Die Senke ist ideal für die Neuanlage |
Bis auf ca. 1,80m Tiefe wurde gebaggert |
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Nach zwei Tagen (25.und 26.8.) war der Teich fertig. |
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Die Senke beginnt sich schon zu füllen. |
Disteln sind kein "Unkraut"
Durch die naturnahe Bewirtschaftung auf unserem Grundstück in der Lippeaue haben sich auch die Disteln ausgebreitet, die sonst auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht gern gesehen und daher bekämpft werden. Disteln sind besonders für Insekten von großer Bedeutung. Hier holen sie sich Nektar und Pollen. Im Herbst kommt der Stieglitz, der auch Distelfink genannt wird und holt sich die Distelsamen. Zur Zeit kann man auf den Blüten besonders viele Hummeln und Schmetterlinge beobachten.
An der Nickenden Distel kann man viele Hummeln beobachten (in der Mitte eine Ackerhummel, außen Erdhummeln).
Die Blüten der Acker-Kratzdistel besuchen die Schmetterlinge (hier ein Großes Ochsenauge) besonders gern.
