Fledermäuse - vom Aussterben bedroht!

             Zwergfledermaus

           Fledermauskasten                        Fledermausquartier

Fledermausquartier an einer Scheune             Fledermauskästen im Obstbaum

Arbeitsgruppe Fledermausschutz 

 

Fledermäuse sind aufgrund ihrer Lebensweise in der Dämmerung den Menschen weitgehend unbekannt. Dabei sind sie spezialisierte Säugetiere. Mit Hilfe einer Ultraschallortung, ähnlich dem Radarsystem, jagen sie von Sonnenuntergang bis in die Nacht hinein nach Fluginsekten. Bisher wurden 20 Fledermauskästen an zwei Stellen in der Lippeaue angebracht. Ebenfalls ein spezielles Fledermausquartier für Außenwände.

 

Anschaffung eines Ultraschall-Detektors

 

Die 1984 gegründete AG „Fledermausschutz“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die im Stadtgebiet von Lünen und im Umkreis vorkommenden Fledermausarten zu kartieren und danach entsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten. Da jede Art einen ganz bestimmten Frequenzbereich für die Stimmäußerung benutzt, ist für die Artbestimmung der Einsatz eines entsprechenden Detektors unabdingbar. Über die Naturförderungsgesellschaft (NFG) bekam der AG Leiter Willi Dickhöfer ein solches Gerät zur Verfügung gestellt.

Folgende Arten wurden bisher im Raum Lünen festgestellt:

 

• Abendsegler

• Wasserfledermaus

• Breitflügelfledermaus

• Zwergfledermaus

• Rauhhautfledermaus  und

• Langohrfledermaus

 

Nicht alle genannten Fledermausarten lassen sich mit dem Detektor eindeutig bestimmen. Bei einigen Arten geht es fast nur über die sog. Handbestimmung. Wenn man ein verletztes oder totes Tier findet, kann man die Art dann eindeutig bestimmen.