Bio-Garten in Brambauer

Im Jahr 1982 übernahmen Klaus Papius und Norbert Domsalla ca. 1.000 m² Grabeland am Hasenweg in Brambauer, welches der Stadt Lünen gehörte und richteten hier einen Bio-Garten ein. Hecken und Kopfweiden wurden gepflanzt sowie eine Streuobstwiese angelegt. Der Garten entwickelte sich in den folgenden Jahren zum Ausgangspunkt aller praktischen Naturschutzaktivitäten. 

Im Jahr 2002 wurde mit der Stadt Lünen ein Pachtvertrag abgeschlossen. Der Bio-Garten mit seinen angrenzenden Wiesen hat inzwischen eine Größe von 14.000 m² und ist nach Vereinbarung für die Öffentlichkeit zugänglich. Jeder Interessierte kann sich hier Anregungen über den biologischen Gartenbau holen. Regelmäßige Besucher sind Grundschulen und Kindergärten.

Biologischer Gemüseanbau ist eine Selbstverständlichkeit. Hier wird auch eine kleine Schafherde der Rasse Schwarzkopf gehalten. Hühner, Enten und Kaninchen ergänzen den Tierbestand. 


Der Hanomag-Schlepper - Baujahr 1958, ist ein unentbehrlicher Helfer.

Der Bio-Garten im Jahreslauf

Der Bio-Garten ist für interessierte Bürger in der Zeit vom 22.Mai bis 30.September  bei Anwesenheit eines AK-Mitgliedes, geöffnet.
Ansonsten können Besichtigungstermine telefonisch vereinbart werden.

Anmeldung: 0171 9131806 (Klaus Papius)

                 0176 78638130 (Klaus Heigis)

 

Ende Februar bis in den März werden die Lämmer geboren.

Bald geht es an unsere Wolle.    Interessierte Zuschauer und         Hoffentlich wird es warm.

                                              ein in sein Schicksal ergebenes

                                              Schaf

Jedes Jahr im Juni ist die Schafschur angesagt. Die Kindergartenkinder sehen dabei interessiert zu.

 

 

 

 

 

Damit die Schafe auch im Winter genügend zu fressen haben, muss genügend Heu eingefahren werden.

Das Schreddermaterial vom Kopfweidenschnitt wird für den Wegebau im Bio-Garten verwendet.

Nachdem der Dünger ausgebracht und untergepflügt wurde, kommt die Motorhacke zur Bodenauflockerung zum Einsatz. Danach kann gepflanzt werden.

Wenn im Frühjahr die Obstbäume blühen, fühlen sich auch Schafe und Hühner im Freien wohl.

                    Insektenhölzer für Einsiedlerbienen                       Unterschlupf für Ohrwürmer,

                                                                                                die Helfer des Gärtners

 

Wenn die Temperaturen im Frühling steigen, werden auch die Einsiedlerbienen (Solitärbienen) aktiv und belegen die Insektenhölzer, legen ein Ei hinein, bringen Pollen ein und verschließen die Öffnung wieder. Das fertige Insekt frisst sich praktisch ins Freie und der Kreislauf ihres Lebens beginnt wieder von vorn.

     So sieht der Bio-Garten            Die Erdbeeren gedeihen            Die Erbsen sind bald

     Ende Juni aus.                        auf einer Strohunterlege.           erntereif.

Gemüse braucht Pflege.

Gurken brauchen für ihre Ranken viel Platz.

Die Tomaten müssen vor Regen geschützt werden.

 Die Erntezeit ist gekommen.            Zucchini-Ernte daneben               Zwiebeln, Kopfsalat und            
                                                Brunnenkresse, deren                  Ringelblume                               Blüten man essen kann                                                              

Überall kann man schon ernten.

Das gibt schon einen

leckeren Gurkensalat.

Die Tomaten sind fast reif.

                                       Die Kartoffelernte hat begonnen.

Bei uns im Bio-Garten geschieht es ausschließlich in Handarbeit. Wie man sieht ist die Ernte vielversprechend und kann für den Winter eingelagert werden.