Pflanzen

Die Flatterulme (Ulmus laevis)

Die Flatterulme ist die seltenste der drei in Deutschland vorkommenden Ulmenarten. Ihre Früchte sind im Gegensatz zu denen der Bergulme und der Feldulme lang gestielt und flattern im Wind -  daher der Name. Sie ist ein Baum der Auenwälder, braucht also ausreichend feuchte Böden.

Alte Exemplare bilden oft richtige Brettwurzeln aus, die den Stammgrund verbreitern. Das gibt es unter heimischen Bäumen sehr selten. Sonst kennt man das von Bäumen der tropischen Regenwälder.

Im Gegensatz zu anderen Arten ist die Flatterulme nur selten vom Ulmensterben betroffen, einer Pilzkrankheit, der schon viele alte Bäume zum Opfer gefallen sind.

In Lünen gibt es nur wenige Exemplare dieser Art, z.B. im Schlosspark in Schwansbell. Ein besonders schönes Exemplar steht am Lippeufer am Segelflugplatz (siehe Bilder).



                                       Ein stattliches Exemplar am Lippeufer

Die Blüten sind langstielig und in Büscheln. Der kleinste Windhauch lässt sie flattern, daher auch der Name Flatterulme.